Kindertagesstätte Am Bielert

In Lebenssituationen lernen

 

kindbielert1


Das einstöckige Kindergartengebäude wurde 1964 erbaut. Im Frühjahr 2005 wurde die gesamte Einrichtung saniert und um einen großen Nebenraum erweitert. Dieser kann durch eine Trennwand geteilt werden und bietet so die Möglichkeit zur Kleingruppenarbeit. Die beiden Gruppenräume sind in verschiedene Spiel- und Erlebnisbereiche eingeteilt - beide besitzen eine Hochebene. An die Eisbärengruppe grenzt ein Schlaf- und Wickelraum, damit wir den jüngeren Kindern und ihren Bedürfnissen gerecht werden können.

Im Jugendheim, das an den Kindergarten grenzt, gibt es einen großen Raum, der viermal wöchentlich zum Turnen mit den Kindern genutzt wird.

Im Außengelände befindet sich ein Fachwerkhaus, das als Werkraum ausgestattet ist.

Das Außengelände ist bei den Kindern sehr beliebt. Es gibt vielfältige Spielmöglichkeiten in Form von einer großen Seillandschaft, Schaukeln, Kletterhügel mit Kletterseil, „Sandbaustelle", Rutsche, einem Spielhaus und ein Spielgerät, das an die jüngeren Kinder grobmotorische Herausforderungen stellt. Das Rondell bietet für alle Kinder und Erzieherinnen Platz, es lädt zu gemeinsamen Kreisen ein, bei denen gesungen, gespielt und getanzt wird.

Die Igelgruppe besuchen 25 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren. Zwei ausgebildete Vollzeitkräfte, Lisa Wefers (Gruppenleitung) und Sabine Meuskens-Seifert, betreuen die Kinder der Igelgruppe.

Die Eisbärengruppe wird von 21 Kindern zwischen zwei und sechs Jahren besucht und von Tanja Grünenwald und Frauke Hensler (Gruppenleitung) betreut. Beide Mitarbeiterinnen haben die Fortbildungsreihe „Fit für U-3" besucht.

Beatrice Kliemchen leitet die Evangelische Kindertagesstätte „Am Bielert" während der Elternzeit von Frau Quack und arbeitet in der Eisbärenguppe.

kindbielert2


Die Evangelische Kindertagesstätte „Am Bielert" befindet sich in Leverkusen Opladen, in der Adalbert-Stifter-Straße / Ecke Bielertstraße. Das Evangelische Gemeindebüro und Jugendzentrum sind mit der Kindertagesstätte direkt verbunden. Das Gemeindehaus und die Bielertkirche sind ebenfalls gleich nebenan. Der angrenzende schöne Park der Kirchengemeinde wird von den Kindern gerne genutzt.

In der Nähe des Kindergartens befinden sich die Wupperwiesen und der dazugehörige Wald, zwei öffentliche Spielplätze sind in fünf Minuten Fußweg zu erreichen, das Stadtzentrum von Opladen in zehn Minuten.

Das Einzugsgebiet ist der Stadtteil Opladen, einige Kinder werden mit dem Fahrrad oder zu Fuß in die Einrichtung gebracht und abgeholt.

Der Kerngedanke unseres Lernkonzeptes ist, die Trennung von Lernen und realem Leben so weit wie möglich aufzuheben. Es soll nicht nur für, sondern auch in Lebenssituationen gelernt werden. Die Lebenssituationen der Kinder sollen zu Lernsituationen werden, denn der normale Alltag bietet eine Fülle von Lernmöglichkeiten.

Die Bedürfnisse und Interessen der Kinder, ihre Erfahrungen und Sinndeutungen, ihre Fragen und Antworten stehen dabei im Mittelpunkt.

Wir arbeiten nach dem situationsorientierten Ansatz und anhand von Rahmenplänen. Grundlagen des situationsorientierten Ansatzes sind Situationen, mit denen sich die Kinder selbst auseinandersetzen, jedoch auch solche, die für ihr Aufwachsen in der Gesellschaft unerlässlich sind.

Die Stärkung der Identität der Kinder steht im Mittelpunkt unserer Arbeit, damit die Kinder zu eigenständigen Persönlichkeiten heranwachsen können. Dafür ist eine vertrauensvolle Kind-Erzieherinnen-Beziehung mit gegenseitiger Wertschätzung sehr wichtig.

Entwicklungs- und Bildungsbereiche unserer Kindertagesstätte:

  • Musischer Bereich
  • Bewegung
  • Grundlegende Sinneserfahrungen
  • Kreativität
  • Sprachlicher Bereich
  • Kognitiver Bereich: Wir möchten die Kinder zum selbständigen Denken führen; lassen sie selbst Lösungen suchen / finden. Kinder lernen Zusammenhänge zu erkennen und herzustellen.

 

Bildung schließt auch religiöse Bildung ein. Das christliche Menschenbild steht hier im Mittelpunkt. Das Kind erfährt, dass es angenommen ist. Es wird mit seinen Äußerungen ernst genommen. Das Kind wird seinen Begabungen, Fähigkeiten und Bedürfnissen entsprechend gefördert.

Unsere religionspädagogische Arbeit ist nicht auf bestimmte Zeiten und Orte beschränkt. Sie ist Teil des Alltags und der sozialpädagogischen Arbeit.