Einblicke ins Gemeindeleben

Achtsamkeitsspaziergänge durch unsere 3 Stadtteile - einfach Klasse

achtsamkeit

Man könnte auch sagen „Dankbarkeitsspaziergänge“ oder „Wachsam sein für den Moment“.

Die Spaziergänge hatten folgende Themen:

         in Opladen – Oberflächenspannung

         in Lützenkirchen – Spuren

         in Quettingen – Gegensätze

Ich war bei allen Spaziergängen dabei.

Wir sind langsam durch die Ortsteile gelaufen, haben versucht viel in uns aufzunehmen.

An vielen Stellen hielt Frau Növer an.

       Wir bewunderten Blumen, Bäume, Zäune, Denkmäler etc.

       Wir meditierten, beobachteten, hörten Gedichte und Geschichten.

       Wir horchten in uns rein.

       Wir sangen sogar in Opladen ein Liedchen, weil uns danach war.

       Wir erzählten und bauten Steinmännchen

Ein Gebet schloss jeden Spaziergang ab.

Für mich noch eine Besonderheit: Seit dem ersten Spaziergang durch Opladen sehe ich jetzt jedes Mal auf der Fahrt nach Opladen nach der Unterführung und vor der Ampel Richtung Berliner Platz geradeaus das Glasfenster mit dem großen Kreuz an der Marienschule. Es macht mich achtsam und erinnert an den Spaziergang.

Es war einfach toll und für mich eine andere Art von Gottesdienst.

Danke Frau Növer und bitte nächstes Jahr wieder.

Ingeborg Kurtz


 

Uraufführung "Der Zaubertrank" im Forum Leverkusen

Zaubertrank2018

von Frank Weifen, zuerst veröffentlicht im Kölner Stadtanzeiger am 6. November:

Wenn die ersten beiden Worte, die in einem Musiktheaterstück gesprochen werden, die Worte „Der Hosenscheißer“ sind, dann sagt das viel über das Werk aus. Wohlgemerkt: Nichts Schlechtes oder Negatives. Sondern nur Gutes. Zumindest im Fall von „Der Zaubertrank“. Denn diese Kinderoper entpuppt sich – „Der Hosenscheißer“ nimmt es vorweg – als gewitzt, rasant, charmant, hier und da salopp, humorvoll und jederzeit mit einer guten Portion Esprit daherkommend.

Kurzum: Es wird schnell klar, dass die Idee, dieses ambitionierte Projekt mit aller Macht auf die Bühne des Forums zu bringen, eine sehr gute war.Und alle Macht war notwendig. Finanziell – durch die Hilfe von Sponsoren und Geldgebern und der Stiftung des veranstaltenden Bachchores. Und personell: Mehr als 100 Menschen sind nämlich beteiligt, darunter Dutzende von Leverkusener Kindern und Jugendlichen, die an der Remigiusschule, dem Landrat-Lucas-Gymnasium und der Marienschule pauken oder im Kinderchor der Bielertkirche singen. Und natürlich die Musiker des renommierten Bachchores. Dessen Leiter Michael Porr hat gemeinsam mit seinem Freund und Kollegen Klemens Büsch diesen „Zaubertrank“ ja erst zurecht gemixt. Büsch lieferte den Text. Porr die Musik. Hinzu kamen Nicola Glück (Inszenierung) und Pia Oertel (Ausstattung) – fertig war dieser Reigen für die große Bühne in einem ausverkauften Saal, in dem Eltern und Großeltern, Geschwister, Tanten und Onkel ihren Verwandten oder Bekannten im Kostüm zujubeln, sobald es losgeht.

ZAUBER ANI

Natürlich: Vordergründig und dramaturgisch geht es um die Geschichte Bennos. Der ist Dorfvorsteher in einem abgelegenen Provinznest, wird krank und hofft auf die Hilfe der Kräuterhexe Anna, die von den Kindern des Ortes geliebt, von den Erwachsenen hingegen verachtet wird. Es geht um Intrigen und böse Absichten. Um Freundschaft und Solidarität. Um Liebe und Hass. Aber vor allem geht es in „Der Zaubertrank“ darum, dass hier zig Menschen verschiedenen Alters zueinandergefunden haben, um sich gemeinsam der Musik zu widmen. Sie lernten und probten, sie betraten kreatives Neuland. Und sie belohnen sich bei dieser einen Aufführung am Ende mit der Darbietung inmitten einer tollen Kulisse aus Dorfplatz und Scherenschnitthintergrund selbst: Mit einer Freude am Spiel, die zeigt, dass hier etwas über Wochen und Monate hinweg zusammengewachsen ist. Und mit dem Beweis, dass sogar Menschen ohne Bühnen- oder Musikerfahrung durch die richtige Anleitung und Gemeinschaft ein unerwartetes und nicht für möglich gehaltenes Können in Schauspiel oder Gesang erwerben können.
 


Das Herbstferienprogramm für Jugendliche hat super viel Spaß gemacht.

Herbst Jug 2018

Wir haben gemeinsam und gegeneinander gekocht, waren in der Ski-Halle in Neuss und haben zusammen mit dem Graffiti-Künstler Carsten Klett Graffitis gesprayt.

Es war eine sehr coole und erlebnisreiche Woche.

Vielen Dank an alle, die bei unserer Herbstferienaktion dabei waren. Es war grandios mit euch allen. Bis zu den nächsten Aktionstagen.

Herbst1

 


Unser neues Angebot, die „Brunchkirche“ legte einen bunten und lebendigen Auftakt dank vieler Helfer und Helferinnen hin!

Zunächst gab es einige bunte und gefühlvolle Fische mit eindeutigen Aussagen und viel Profil im geistlichen Impuls zu Beginn zu bestaunen und zu bedenken und auch beim Brunch blieben wir dem Fisch-Motiv mit Lachsrolle und Lachsschinken treu. Pfannkuchen, Nudelsalat, Brötchen, Blätterteigröllchen in herzhaft und süß, Kuchen, Muffins und sogar veganen Aufstrich u.v.m. hatten wir jedoch ebenfalls im Angebot  - dank zahlreicher Brunchspenden.

Brunchkirche

Musikalisch wurde der geistliche Impuls durch Kathrin Mantkes gefühlvollen und stets erhebenden Gesang bereichert. Das ein oder andere Tränchen im Augenwinkel ließ sich nicht verleugnen. Danke für Ihren spontanen und stets hinreißenden Auftritt, liebe Frau Mantke!!!

Dass Fische verliebt sein können und Gott vernarrt in uns ist; dass Stolz keine Schande, sondern eine Tugend sein kann und dass „böse“ Fische mit Abrüstung und Öffnung vielleicht aquadynamischer daherkommen und viele neue Einflüsse dazugewinnen könnten, hörten wir in der Andacht. In den Gesprächen beim Brunchen lernten wir dann einander besser und manche sogar neu kennen.

Alles in allem, ein runder Vormittag.

Danke an alle, die da waren und alle, die mitgeholfen haben.

Der Termin für die nächste Brunchkirche steht schon:
20.01.2019, ab 10 h, ev. Gemeindezentrum Lützenkirchen.

Kommt vorbei, probiert es aus!

Eintritt frei. Spenden willkommen. ☺



Kino, Konzert, Kakao und Fledermäuse –
das Freiluftkino mit Live-Musik von Michael Porr hatte viel zu bieten!

Nachdem die Leinwand mit Hilfe von Spanngurten wind- und dingfest gemacht war – man muss sich eben nur zu  helfen wissen! – konnte es losgehen. Obschon…noch nicht ganz. Alle Kinobesucher fanden sich zwar an jenem Freitag im September pünktlich um 19 Uhr ein, aber da war es noch zu hell. Ein Blick in die Sonnenuntergangs-App hätte diese Überraschung vermeiden können, aber so wurde bei Wein, Nüsschen, Popcorn und Kakao eben noch eine Runde gequatscht, bevor Herr Porr die aufmerksame Hörerschaft gegen 20 Uhr in die Handlung des Stummfilms „Die Abendteuer des Prinzen Achmed“ von Lotte Reiniger einführte.
Mit Wolldecken ausgerüstet nahmen die erwartungsvollen Besucher sodann auf ihren Sofas im Innenhof des Lützenkirchener Gemeindezentrums Platz und ließen sich unter Begleitung von Herrn Porrs Musikklängen mitnehmen in die zauberhafte Welt von Prinz Achmed, Aladin, Dinarsarde, den Geistern von Wak-Wak und dem ewigen Kampf zwischen Gut und Böse.
Besonders bezaubernd war, dass während die Leinwand von Fledermäusen bevölkert war, auch über den  abendlichen Himmel von Lützenkirchen diese kleinen Tierchen flatterten.
Am Ende des Abends, als auch die letzten Sofas Dank der vielen fleißigen Helfer und Helferinnen wieder ihren Platz im Inneren des Gemeindehauses gefunden hatten, waren sich alle einig: Sowohl Wetter als auch Musik und Nachthimmel hielten, was sie versprachen. Wir freuen uns auf eine Wiederholung nächstes Jahr! Vielleicht ja auch mit Ihnen und euch?

Freiluftkino 2018

 


Mirjamsonntag 2018 in Quettingen

Kirchenkaffee im Kirchraum und eine lange, gedeckte Tafel vor dem Altar - ja, darf man denn so etwas oder hat Pfarrerin Növer aus Tansania neue Sitten mitgebracht? Die Skepsis im Vorhinein war groß, ob das mit dem Mirjamsonntag dieses Jahr wohl etwas werden würde.
Aber die Neugier und auch die Freude an der Gemeinschaft waren größer; und so nahmen viele an der gedeckten Tafel in der Quettinger Kirche während und auch nach dem Gottesdienst zum Mirjamsonntag Platz. Das diesjährige Motto gab den Ton an: „Es ist noch Raum da!“
Raum gibt es in der Quettinger Kirche – dem größten Kirchsaal unserer Gemeinde – in der Tat  genug. Und so feierten wir gemeinsam in der Gemeinschaft von Frauen und Männern, Skeptischen und Neugierigen ein Festmahl. Lukas 14, das Gleichnis vom Festmahl, nahmen wir uns dazu als Inspiration und luden alle ein, es sich an der Festtafel vor dem Altar gemütlich zu machen.
Da ein wichtiges Anliegen des Mirjamsonntages ist,  sozialpolitische Themen in den Blick zu nehmen, wollten auch wir die kritischen Fragen, die im Bibeltext mitschwingen, nicht umgehen. Daher brachte das Vorbereitungsteam unter anderem auch Impulse zu Gehör, die sich mit der Frage beschäftigten, wer  in einer reichen Industrienation wie Deutschland immer noch nicht eingeladen ist.
Denn dass es für uns immer noch Ausgeladene und unliebsame Zeitgenossen gibt, zeigt: Noch ist unsere Gemeinschaft nicht perfekt! Sie steht oftmals auf ganz schön wackligen Füßen. Aber wir hoffen, dass Gott uns den Weg zeigt.
Wir sind gespannt, welches Motto der Mirjamsonntag nächstes Jahr für uns bereit hält.

Mirjamsonntag 2018


 Partnerschaftsreise nach Tansania im Sommer 2018!

Wer wissen möchte, wie es unserer Delegation aus den verschiedenen Gemeinden des Kirchenkreises bei ihrem Besuch in Tansania, genauer: in der Karagwe-Diözese so ergeht,
kann uns gern auf Instagram folgen unter:

tansania_2018

tansania

Zur Delegation gehören:

Pfarrerin Annemarie Becker (Monheim), Arnd und Micha Weyers (Leichlingen), Kantor Carsten Ehret (Leichlingen), Martina Weber (Wiesdorf), Pfarrerin Bettina Növer (Opladen)


Dürfen die das?? - Church on the Beach

Samstag 30.06.2018 – 2.30 Uhr morgens. Wir vom Ev.andYou Team stehen erschöpft, aber total zufrieden vor der Bielert Kirche. Die Musik der Band klingt noch in den Ohren, und wir können uns gar nicht von den tollen Eindrücken der letzten Stunden lösen.
Seit gut einem halben Jahr haben wir auf diesen Abend hin gearbeitet. Viele Stunden haben wir mit der Vorbereitung dieser Aktion zugebracht.
Am Freitag Abend um 19.00 Uhr geht es dann endlich los. In der Bielert Kirche sammeln sich viele neugierige Menschen, die mit uns „Church on the Beach“ erleben wollen.
In der umgestalteten Kirche erwartet die Besucher ein Strand zum Träumen mit Allem was man zum Wohlfühlen braucht. Passend zum Thema entführt uns Matthias zum See Genezareth und erzählt uns von Jesus.

Churchonthebeach2018a

Draußen beobachten wir die vielen fröhlichen Gesichter, die die Angebote unserer Helfer zwischen Grill und Cocktails an diesem hochsommerlichen Abend genießen. Im Park spielen Familien mit Kindern Wikinger Schach, während es sich ein Grüppchen auf den Liegen unter den Bäumen gemütlich gemacht hat. Rund um die Stehtische wird intensiv über den Abend gesprochen.
Eine Glocke lädt die Gemeinde zum Live-Hörspiel wieder in die Kirche. Jetzt kommt die Stunde der Mutigen: wer übernimmt eine Rolle und hilft den Zuhörern über das „Leben des Brian“ zu lachen? Schade eigentlich, als die letzten Töne des gemeinsam geschmetterten „always look on the bright side“ ausgeklungen sind.
In der sinkenden Sonne kann jetzt vom Lagerfeuer aus unsere in Orange leuchtende Kirche bestaunt werden.
Derweil steigt die Anspannung bei „Totally Underpayed“ – unserer jungen Schülerband. Völlig ohne Grund, denn was wir im Anschluss von ihnen hören, trifft genau den Nerv. Die Kirche rockt, es wird getanzt, mitgesungen und aktiv gechillt.  Als Paul, der Leadsänger, als zweite Zugabe das Halleluja von Leonard Cohen von der Kanzel anstimmt, stehen uns Tränen in den Augen. – und übrigens: man darf!
Wir und viele Andere sind sprachlos begeistert.

Was uns am meisten freut, ist das positive Feedback und die vielen Fragen: Macht ihr es nächstes Jahr wieder?

Sehr gerne! Und wir suchen dafür begeisterte Mitstreiter mit guten neuen Ideen für das nächste Event in der Gemeinde Opladen.

Amelie, Carina, Denise, John, Linnéa, Matthias, Yannick

Mail und Feedback gerne an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Logo Evandyou

 



Ausflug des Lützenkirchener Seniorentreffs an die Kölsche Riviera

An einem ungewöhnlich heißen Tag im Juni machten sich fünfzehn vergnügte Damen und ein tapferer Herr auf, die Kölsche Riviera sowie eine, nein die „Alte Liebe“ in Köln-Rodenkirchen näher zu erkunden.

Mit dem Bötchen ging es vom Fähranleger beim Hauptbahnhof den Rhein hinunter Richtung Rodenkirchen. Nach überraschend kurzen 35 Minuten war das Fahrtziel – trotz Zwischenstopp am Schokoladenmuseum – schon erreicht.

Der Weg von der Fähre zum Ausflugslokal „Alte Liebe“ gestaltete sich kurzweilig, aber aufgrund der Hitze durchaus herausfordernd.

Seniorenfahrt2

Dort angekommen musste erst einmal ein Kaltgetränk her. Während es sich die Sonnenanbeter der Ausflugstruppe auf der Terrasse des schwimmenden Lokals gemütlich machten, zogen sich die etwas zarter besaiteten Damen, die es kühler bevorzugten, in den Innenbereich zurück.

Zur Überraschung vieler gab es keinen Kuchen, dafür aber deftiges wie Hering, Rollmops oder Sülze. Kein Problem für unsere Senioren! Sie machten just jedes Gericht zum Seniorenteller und langten beherzt zu. Da sage noch einmal einer, Senioren seien nicht flexibel!

Da die Hitze doch recht groß war, wurde der Abstecher in den Forstbotanischen Garten spontan eher in ein Flanieren am Rheinufer abgeändert.

Gegen halb sechs kamen die Ausflügler dann etwas geschafft, aber auch belebt von der Gemeinschaft, den netten Gesprächen sowie dem frischen Wind während der Schifffahrt wieder in Lützenkirchen an.

Da das Navigationssystem des Busfahrers bei der Hitze den Geist aufgab bzw. sich im Stau einfach nicht neu berechnen wollte, musste der gesamte Bus sowohl auf der Hin- als auch auf der Rückfahrt spontan Navigationsgerät spielen. Das taten alle Beteiligten aber gern, so dass die Truppe dem Busfahrer am Ende beteuerte, jeden Stau geschickter umfahren zu können als jedes noch so teure Navigationsgerät. Den Weg ins schöne Lützenkirchen würden sie immer wieder finden, so schworen unsere Senioren einhellig.

Wer gerne bei weiteren Ausflügen mitfahren oder auch zu unseren zweiwöchentlichen Treffen kommen möchte, ist herzlich eingeladen. Wir freuen uns stets über neue Leute!

Der Seniorentreff Lützenkirchen trifft sich immer am 1. und 3. Mittwoch im Monat zwischen 15-17 Uhr im Gemeindezentrum Lützenkirchen. Ausflüge werden extra angekündigt.

Kontakt: Pfarrer Martin Weidner